Zapfen leimen, Dübel erneuern, Schrauben mit Holzleim und Zahnstocher stabilisieren, Gewinde mit Gewindeeinsatz retten. Arbeiten Sie trocken, spannen Sie behutsam, und lassen Sie ausreichend aushärten. Achten Sie auf Holzfaserrichtung, vermeiden Sie Quetschungen, und protokollieren Sie, welche Verbindung wann stabilisiert wurde. So entsteht eine nachvollziehbare Historie, die spätere Maßnahmen schneller und sicherer macht.
Feine Kratzer verschwinden oft mit Politur oder Öl‑Wachs‑Mischung; tiefere Beschädigungen verlangen Füllen, Schleifen und behutsames Angleichen. Üben Sie zuerst auf verdeckten Flächen, arbeiten Sie körnungsweise, und reinigen Sie Staub gründlich. Prüfen Sie Glanzgrad und Farbe im Streiflicht. Geduld zahlt sich aus, weil homogenisierte Flächen weniger Schmutz annehmen und seltener nachgearbeitet werden müssen.
Polster gewinnen Frische durch Ausklopfen, Dampfreinigung auf niedriger Stufe und das Rotieren belasteter Kissen. Ersetzen Sie ausgeleierte Gummigurte, ergänzen Sie punktuell Schaum, und nähen Sie lose Nähte früh. Dokumentieren Sie Stoffart und Pflegehinweise, damit künftige Eingriffe sicher bleiben. Jedes gerettete Sitzmöbel spart Geld, Abfall und erstaunlich viele Liter graues Wasser.






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